MATTHIAS DÄMPFLE
Ab 18. Mai bis November 2025
Erich Fink Weg in Falkau
„Kunst am Bach“ geht in die nächste Runde: Neue Skulpturen sind am Erich Fink Weg in Falkau zu bestaunen. Am Sonntag, 18. Mai wird die diesjährige Ausstellung feierlich eröffnet. Treffpunkt ist um 11:30 Uhr am Bahnhof Altglashütten-Falkau. Interessierte sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit Künstler und Veranstaltern den rund einen Kilometer langen Kunstpfad zu erkunden.
Seit 2022 verwandelt sich der Erich-Fink Weg zwischen Altglashütten und Falkau jeden Sommer in eine temporäre Galerie unter freiem Himmel. Die Ausstellung möchte Kunst aus der gewohnten Umgebung von Gebäuden und Museen herauslösen und sie im öffentlichen Raum erlebbar machen. Sie soll Menschen zusammenbringen und zum Dialog anregen. Auch soll sie einladen, die Natur mit neuen Augen anzuschauen.
Fabelhafte Figuren im Hochmoor: Skulpturen von Matthias Dämpfle
In diesem Jahr zeigt der Bildhauer Matthias Dämpfle eine Reihe von fünf skulpturalen Mischwesen, die entlang des Weges in Beton fixiert aufgestellt sind. Seine Arbeiten entstehen aus der Kombination zweier Motive, die sich wechselseitig durchdringen: So treffen in den diesjährigen Werken zum Beispiel ein Schütze auf einen Jungen, ein Mönch auf einen Detektiv, ein Wolf auf einen Hasen. Diese motivische Kette entwickelt sich wie ein filmischer Staffellauf entlang des Weges.
Die Ausstellung beginnt direkt am Bahnhof Altglashütten-Falkau, von wo aus der Erich-Fink Weg durch eine von Bibern geprägte Hochmoorlandschaft schlängelt. Der Wechsel von Wiesen, Tümpeln und Wald verleiht der Umgebung eine märchenhafte Atmosphäre, in der Dämpfles Figuren wie Wesen aus einer anderen Welt erscheinen – vertraut und rätselhaft zugleich.
Kunst für alle – barrierefrei und gut erreichbar
Die Ausstellung „Kunst am Bach“ wurde 2022 vom Falkauer Künstler Thomas Matt initiiert und seither gemeinsam mit der Gemeinde Feldberg als Veranstalterin realisiert. Der barrierefreie Zugang und die gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV machen die Ausstellung für viele Besucher zugänglich. Die Ausstellung ist kostenfrei besuchbar und wird vorraussichtlich bis Oktober zu sehen sein.
Ausstellungsbeschreibung
Vom Bahnhof Altglashütten ausgehend schlängelt sich der Erich-Fink-Weg durch eine Landschaft die von fleißigen Bibern Großteils in ein Hochmoor verwandelt wurde.
Der Wechsel von Tümpeln, Morast, Wald und Wiesen lässt an Gegenden aus längst vergangenen Märchen- und Sagenwelten denken – nur die rhythmisch wiederkehrenden Wegleuchten aus der späten zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verweisen auf unsere elektrifizierte Zivilisation.
In diesem Ambiente zeigt Matthias Dämpfle fünf in Beton fixierte Mischwesen die den Weg in unterschiedlichen Abständen säumen.
Ausgangspunkt der Skulpturen ist die Kombination zweier Silhouetten bzw. die wechselseitige Durchdringung zweier Motive in einem Werk.
Bei den Skulpturen wird immer ein Motiv bei zwei Werken verwendet und mit je einem neuen anderen kombiniert: Schütze/Junge, Junge/Mönch, Mönch/Detektiv, Detektiv/Wolf, Wolf/Hase.
Es entsteht eine Art motivischer Staffellauf der eine Tendenz ins filmische hat.
Die Motive sind prototypisch und/oder aus der Welt der Fabeln bzw. der Natur – märchenhaft und doch mit Bindung an unsere Lebensrealität (euer Wolf – unser Problem).
Bildnachweis: Matthias Dämpfle
Erich Fink Weg in Falkau
Kunst am Bach – die temporäre Galerie unter freiem Himmel