GREAT ARTISTS DOING OKAY (LENA SKRABS UND PALOM SANCHEZ) „I SWEAR, THERE WERE FLOWERS HERE“
7. Juni 2026 bis 2027
Kunsthalle Gießen
Die Ausstellung ist Teil des Kunstprojekt Ökologie der Geister, das seit Februar 2026 und bis zum Sommer 2027 an verschiedenen Orten im Gießener Stadtraum stattfinden. Initiiert und durchgeführt wird es als
Kooperationsprojekt der KUNSTHALLE GIESSEN und des Instituts für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität.
Kurzkonzept zum Gesamtprojekt:
Ökologie der Geister – Das Verständnis eines Ortes bedeutet das Verständnis unserer Geschichte
Zeitraum des künstlerischen Projektes: 2026 bis 2027
Der Titel Ökologie der Geister verbindet scheinbar Unvereinbares: Ökologie beschreibt die Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt und stellt grundlegende Fragen des Zusammenlebens – nach Abhängigkeiten, Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die „Geister“ stehen sinnbildlich für das Unsichtbare, das Vergangene, das Verdrängte sowie das noch Ungeklärte. Bereits im Titel wird deutlich: Dieses Projekt will nicht dekorieren, sondern befragen. Es will nicht beruhigen, sondern aufmerksam machen.
Ökologie der Geister – Kunstprojekt macht Gießener Stadtraum zur Bühne kultureller- demokratischer Auseinandersetzung
Mit dem zweijährigen Kunstprojekt Ökologie der Geister (2026–2027) initiieren die KUNSTHALLE GIESSEN und das Institut für Kunstpädagogik ein umfassendes Vorhaben im öffentlichen Raum, das sich mit gesellschaftlichen Umbrüchen, demokratischen Werten, Nachhaltigkeit und den „Geistern“ von Geschichte und Gegenwart auseinandersetzt. International bekannte Künstler*innen entwickeln – auch in Zusammenarbeit mit der Gießener Stadtbevölkerung – temporäre künstlerische Interventionen an ausgewählten Orten der Stadt. Diese werden zu offenen Bühnen für Dialog, Teilhabe und individuelle Geschichten und laden Menschen aller Generationen ein, Stadt, Geschichte und Gemeinschaft neu wahrzunehmen. Im Zentrum des Projekts steht die Idee, Raum für Pluralität, Unterschiedlichkeit und komplexe Perspektiven zu schaffen. Kunst wird dabei als langfristige Arbeit am Gemeinschaftssinn verstanden, die über ästhetische Erfahrungen hinaus nachhaltige soziale Beziehungen und neue Formen des Zusammenlebens anstößt. Nachhaltigkeit bedeutet im Projekt sowohl einen ressourcenschonenden Materialeinsatz im Sinne von Degrowth als auch eine dauerhafte Wirkung künstlerischer Prozesse im Stadtraum. Gießen bietet als historisch geprägter Transitraum mit vielfältigen sozialen Realitäten ideale Voraussetzungen für das Projekt. An unterschiedlichen Orten werden gesellschaftlich relevante Themen mit künstlerischen Mitteln sichtbar gemacht und diskutiert, um dem Auseinanderdriften der Gesellschaft konstruktive, künstlerische Impulse entgegenzusetzen. Getragen wird „Ökologie der Geister“ von einem interdisziplinären Team, die sich zusammensetzt aus der Kunsthalle Giessen und des Instituts für Kunstpädagogik, das Kunst, Theorie, Pädagogik und innovative Vermittlungsformate verbindet und breite gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.
Projektteam:
Eske Fredrich, Dr. Nadia Ismail – KUNSTHALLE GIESSEN
Prof. Martin Schepers, Jörg Wagner, Prof. Ina Weise – Institut für Kunstpädagogik Gießen
Mit freundlicher Unterstützung von
Hessische Kulturstiftung
Stadt Giessen
Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen
Bildnachweis: g.a.d.o., Foto: Christof Jakob.
KUNSTHALLE GIESSEN
Universitätsstadt Gießen
Der Magistrat
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