FABIAN REETZ „NEUE DEUTSCHE TODESKUNST“
8. März – 31. Mai 2026
Kunstmuseum Heidenheim
Neue Deutsche Todeskunst ist eine Bezeichnung für eine Musikrichtung, die sich Ende der 1980er Jahre in der Bundesrepublik aus der Gothic- und Dark-Wave-Szene entwickelte. Die Musik solcher Bands wie „Das Ich“, „Relatives Menschsein“ oder „Goethes Erben“ machte jedoch nicht an der deutsch-deutschen Grenze halt, sondern fand gerade auch in der DDR eine große Fangemeinschaft. Fabian Reetz interessiert sich dafür, wie diese Art von Subkulturen entstehen, sich manifestieren und auch, wie sie archiviert werden können.
Für die Ausstellung in Heidenheim zeigt der Künstler Teile seiner „East German Gothic Studies“ sowie eine Reihe neuer Arbeiten, in denen er das Verhältnis zwischen persönlicher und kollektiver Identitätssuche hinterfragt.
Fabian Reetz (*1997 in Bad Salzungen) studierte Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar sowie an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seine Arbeiten zeigte er bereits in Ausstellungen in Erfurt, Bukarest, Innsbruck, Wien, Berlin und in Potsdam.
Bildnachweis: © Fabian Reetz
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