7. März bis 13. September 2026
Kunstmuseum Bochum


Die Künstler*innen Yuko Mohri und Ei Arakawa-Nash arbeiten für How We Meet zum ersten Mal zusammen und lassen sich von Werken aus der Sammlung des Kunstmuseums inspirieren.

Wir laden Sie herzlich zur Presse-Preview am 4. März 2026 von 13:00 bis 14:30 Uhr ins Kunstmuseum ein. Die Kuratorin Julia Lerch Zajączkowska und die beiden Künstler*innen geben Ihnen vor der offiziellen Eröffnung exklusive Einblicke in die Ausstellung. Bitte melden Sie sich bis zum 2. März, 15 Uhr per E-Mail an jkraemer@bochum.de an.  Sie sind ebenfalls herzlich zur Eröffnungsfeier am 6. März ab 19 Uhr eingeladen.

Yuko Mohri (* 1980) und Ei Arakawa-Nash (* 1977) sind von experimentellen Kunstströmungen wie dem Fluxus geprägt. Genreübergreifend und mit einfachen Mitteln definierte die Fluxus-Bewegung seit den 1960er Jahren die Kunstproduktion neu und wählte als Schauplätze für ihre Ausstellungen, Konzerte, Performances und Happenings nicht das Museum, sondern das Zuhause und den öffentlichen Raum. Die Idee stand im Vordergrund, weniger das einzelne Genie.

Mohri und Arakawa-Nash knüpfen für HOW WE MEET hier an und schaffen eine eigenwillige Ausstellung als großen begehbaren Parcours mit Werken aus der Fluxus-Sammlung des Museums sowie neu geschaffenen Installationen, die sich zwischen Performance, Klang und Skulptur bewegen.

Als Antwort und Fortführung der Ausstellung HOW WE MET, die 2025 den neuen Fluxus-Strang in der Sammlung des Kunstmuseums präsentierte, beziehen sich Mohri und Arakawa-Nash in HOW WE MEET auf die Gegenwart und Werke der Fluxus-Künstler*innen Alison Knowles, Geoffrey Hendricks und Mauricio Kagel.

Wie der Titel verrät, geht es in HOW WE MEET um Begegnungen: die Begegnung zwischen den beiden Künstler*innen und der Sammlung, zwischen zwei Künstlergenerationen und zwischen unterschiedlichen Herangehensweisen, mit dem Erbe der Fluxus-Bewegung umzugehen.

Yuko Mohri zeigt unter anderem ihre Installation Moré Moré (Leaky) in einer eigens für das Kunstmuseum Bochum adaptierten Version. Mohri schafft kinetische Klang-Skulpturen, indem sie Wasserlecks verursacht und versucht, diese zu stopfen. Das Kunstwerk ist fertig, wenn es ihr gelingt, das Leck zu kontrollieren und das Wasser wieder in den Kreislauf zurückzuführen.

Ei Arakawa-Nash arbeitet performativ und bezieht Alltagsgegenstände, Kunstwerke und Menschen als gleichberechtigte Akteur*innen in seine Kunst ein. Klang und Lyrik spielen für Mohri sowie Arakawa-Nash eine zentrale Rolle. Zu sehen sind bestehende und neue Produktionen des Künstlers, die so trocken und nüchtern wirkende Systeme wie Währungen und den Kunstmarkt, den eigenen CO2-Fußabdruck und den Wert von Arbeit in den Fokus nehmen.

Mit dem gedanklichen Konzept Water Money Salad verbinden beide Künstler*innen mal metaphorisch, mal wortwörtlich ihre Kunst mit den Kunstwerken aus der Fluxus-Sammlung. Water Money Salad ist außerdem der Titel der mehrteiligen Performancereihe, die Ei Arakawa-Nash zusammen mit Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf (Klasse von Ari Benjamin Meyers) entwickelt. Auftakt der Performancereihe ist bei der Eröffnung am 6. März.

EVENTS

AUFTAKT & ERÖFFNUNG Fr., 6. März 2026, 19 Uhr  Eröffnung der Ausstellung mit der ersten Performance der Reihe Water Money Salad von und mit Ei Arakawa-Nash.

WATER MONEY SALAD 2  Sa., 16. Mai, 15 Uhr  Zweiter Teil der Performancereihe von Ei Arakawa-Nash und Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf (Klasse von Ari Benjamin Meyers).

WATER MONEY SALAD 3  Mi., 3. Juni, 18 Uhr  Dritter Teil der Performancereihe von Ei Arakawa-Nash und Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf (Klasse von Ari Benjamin Meyers).

WATER MONEY SALAD 5  Mi., 2. September, 18 Uhr  Fünfter Teil der Performancereihe von Ei Arakawa-Nash und Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf (Klasse von Ari Benjamin Meyers).

WATER MONEY SALAD 4  Mi., 1. Juli, 18 Uhr Viertel Teil der Performancereihe von Ei Arakawa-Nash und Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf (Klasse von Ari Benjamin Meyers).

ÜBER YUKO MOHRI & EI ARAKAWA-NASH

YUKO MOHRI (* 1980 in Kanagawa, Japan. Lebt und arbeitet in Tokio) Yuko Mohri schafft Installationen und Skulpturen, nicht um zu komponieren (oder zu konstruieren), sondern um sich auf „Ereignisse“ zu konzentrieren, die sich ständig verändern. Sie ist bekannt für dynamische Installationen, die wie Maschinen oder Miniatur-Ökosysteme funktionieren. Auf der 60. Biennale in Venedig (2024) vertrat sie den japanischen Pavillon und zeigte dort ihre Ausstellung „Compose“.  

EI ARAKAWA-NASH (* 1977 in Fukushima, Japan. Lebt und arbeitet in Los Angeles) Ei Arakawa-Nash Kunst ist oft performativ und bezieht Alltagsgegenstände, Kunstwerke und Menschen ein, wobei alle Beteiligten gleichberechtigt sind. Musik und Lyrik spielen eine wichtige Rolle, seine Inspiration zieht er aus künstlerischen Strategien der Gutai-Gruppe und der Fluxus-Bewegung. Ei Arakawa-Nash bespielt 2026 den japanischen Pavillon der 61. Biennale in Venedig.

Bildnachweis: Ausstellungsbanner


Kunstmuseum Bochum
Kortumstraße 147
44787 Bochum
www.kunstmuseumbochum.de

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