SoS (Soft Solidarity) – Assembly
Wir müssen neue Formen von Solidarität herstellen.

12.–14.11.2020

Live-Streaming Event aus der Betonhalle des silent green Kulturquartiers

Mit Bini Adamczak (Autorin & Künstlerin), Ana Alenso (Künstlerin), Marwa Arsanios (Künstlerin & Filmemacherin), Lynhan Balatbat-Helbock (Kuratorin, SAVVY Contemporary), BASTA! (Erwerbsloseninitiative Berlin), bi’bak (Projektraum),
Eli Cortiñas (Künstlerin), Café Cralle (Frauenkneipenkollektiv), Extinction Rebellion (Umweltschutzbewegung), FAU (Freie Arbeiterinnen und Arbeiter-Union Berlin),
Feministische Gesundheitsrecherchegruppe (Künstlerinnenkollektiv),
Lamin Fofana (Künstler & Musiker), Jérémy Geeraert (Sozialwissenschaftler & Aktivist/ Medibüro Berlin), Saraya Gomis (Antidiskriminierungsexpertin & Vorstand EOTO e.v.), Ayşe Güleç (Autorin & Aktivistin), Natascha Sadr Haghighian (Künstlerin),
Hände weg vom Wedding (aktivistische Stadtteilinitiative), House of Tupamaras (Performancekollektiv), Yassin al Haj Saleh (Schriftsteller), Julian Irlinger (Künstler), Stine Marie Jacobsen (Künstlerin), Katja Kajikhina (Gesundheitswissenschaftlerin & Aktivistin), Gerhild Komander (Kunsthistorikerin), Lisette Lagnado & María Berríos (Kuratorinnen der 11. Berlin Biennale), Klaus Lederer (Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa in Berlin), Ewa Majewska (Philosophin), María do Mar Castro Varela (Politikwissenschaftlerin), MINCO (Musikerin & DJ), Ute Müller-Tischler (Fachbereichsleitung Kunst & Kultur Berlin Mitte), Marina Naprushkina (Künstlerin), Arlette-Louise Ndakoze (Kuratorin, SAVVY Contemporary), Seebrücke (zivilgesellschaftliche Bewegung), DIE VIELEN (aktivistischer Verein),
VOCES de Guatemala en Berlin (Migrant*innenkollektiv Berlin), Christopher Weickenmeier (Kurator), Sabine Weißler (Bezirksstadträtin, Berlin Mitte), YAAR e.v. (Geflüchtetenhilfe für Menschen aus Afghanistan), u.a.

Moderiert u.a. von Alejandro Camacho Díaz, Paz Guevara, Carrie Hampel, Nanna Heidenreich,  Zoë Claire Miller, Nastaran Tajeri-Foumani, Margarita Tsomou

Künstlerische Intervention von Rüzgâr Buşki (Künstler & Filmregisseuer)

kuratiert und ko-moderiert von Övül Ö. Durmuşoğlu, Solvej Helweg Ovesen, Kathrin Pohlmann im Rahmen des zweijährigen Ausstellungsprogramms “Soft Solidarity” der Galerie Wedding (2019-20)

Link zum Livestream

Medienkontakt: Wayra Schübel, +49 17624854560, sos@wayraschuebel.com

SoS (Soft Solidarity) Assembly ist ein Zusammentreffen von lokalen Künstler*innen und Aktivist*innengruppen basierend auf einem notwendigen Austausch von Ideen, Gedanken und Werten der Solidarität. Vom 12.11. bis 14.11.2020 soll im Rahmen von SoS (Soft Solidarity) eine soziale und diskursive Plattform im Kontext des gleichnamigen zweijährigen Ausstellungsprogramms der Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst (2019-20) geschaffen werden.

Die SoS (Soft Solidarity) Assembly soll als Gelegenheit dienen, über neue Formen kultureller und künstlerischer Arbeit, Vernetzung, Ökologie und Bottom-Up Ansätze für bürgerschaftliches und politisches Engagement nachzudenken, um eine gemeinsame Zukunft zu formulieren.

Das Programm von SoS (Soft Solidarity) – Assembly

Donnerstag, 12. November 2020
Embracing Weaknesses / Degrowth beschäftigt sich mit unserem Leben und seinen Produktionsformen in der Perspektive eines vergifteten Erdzeitalters (Kapitalozän). Die Pandemie hat sowohl in ganz Berlin als auch international zu sozioökonomischen Zusammenbrüchen geführt: Ein grundlegender Bewusstseins-, Werte- und Gewohnheitswandel ist Voraussetzung dafür, dass wir die Schwächen unserer Nachbarschaften und unseres eigenen Lebens im Sinne eines Postwachstums (Degrowth) annehmen können.

Freitag, 13. November 2020
Neue Allianzen / Neue Solidaritäten
unterstreicht die Notwendigkeit verschiedener Formen von Allianzen zwischen transdisziplinären und -kulturellen Netzwerken, Gemeinschaften und NGOs. Welche strukturellen Erkenntnisse aus dem Mikrokosmos des Wedding sind auf den Makrokosmos der europäischen Gesellschaft anwendbar und umgekehrt?

Samstag, 14. November 2020
Intimität / Körper / Räume wirft neue Fragen über die Integrität und den Schutz von Körpern auf. Welche Konsequenzen können aus dem mit der globalen Pandemie verbundenen „social / physical distancing“ gezogen werden? Welche Räume sind heute unsicher und welche können physisch, wirtschaftlich, politisch oder institutionell sicherer gemacht werden?

Zum vollständigen Programm: SoS (Soft Solidarity) Assembly

Die gastgebende Institution: Die Galerie Wedding befindet sich im Rathaus Wedding, hat ein dynamisches kuratorisches Profil und wird künstlerisch von Solvej Helweg Ovesen geleitet. Der Raum und das Programm sind vor allem für seine tiefgründigen, kontextspezifischen Einzelprojekte mit lokalen Künstler*innen aus aller Welt bekannt. Der Umstand, dass die Räume der Städtischen Galerie im Rahmen des Pandemieplans des Rathauses vorübergehend zu einem Sozialamt umgebaut wurden, ist eine besondere Herausforderung. Diese Doppelnutzung der Räume wurde 2020 umgesetzt; vormittags sind sie Sozialamt, nachmittags Ausstellungsraum. Dieser Zustand ist zu lesen als eine Konsequenz aus der Übergangsposition des Ausstellungsraums zwischen lokaler Politik und dem sozialen Zusammenbruch auf der Straße.

Historisch gesehen war das Umfeld der Galerie Wedding zu Beginn des 20. Jahrhunderts Schauplatz der Arbeiterbewegung „Roter Wedding“. Die Nachbarschaft war bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten eine Hochburg der KPD. Vor dem Hintergrund dieser Geschichte des Viertels wollen wir uns mit Künstler*innen, Denker*innen und lokalen Basisorganisationen und Initiativen austauschen, um die Bedeutung von Solidarität neu zu verhandeln.

Alle Beiträge werden über YouTube, auf unserer Website sowie über Berlin Art Link frei zugänglich gestreamt: Livestream

Weitere Informationen dazu und dem vollständigen Programm auf www.galeriewedding.de

Das Programm findet unter Vorbehalt eventueller Änderungen im Zusammenhang mit den geltenden Pandemieregelungen statt. Aktualisierungen werden stets auf der Website und Social Media veröffentlicht. Zur Gewährleistung maximaler Hygienevorkehrungen für die Teilnehmer*innen findet die Produktion des Livestreams des Assembly unter strikter Einhaltung bestehender Vorschriften statt.

SoS (Soft Solidarity) – Assembly wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Fonds für Spartenoffene Förderung Berlin und mit freundlicher Unterstützung des Fachbereichs Kunst, Kultur und Geschichte des Bezirksamts Mitte von Berlin realisiert. / SoS (Soft Solidarity)

Aufgrund der aktuellen Richtlinien und Empfehlungen zum Infektionsschutz bleiben die Räume der Galerie Wedding im November für Publikumsverkehr geschlossen. Wir sehen uns online! /
Following the public administration’s current guidelines and recommendations on how to deal with the coronavirus, the indoor gallery space and exhibitions at Galerie Wedding will remain closed to the public in November. See you online!

 

Galerie Wedding
Raum für zeitgenössische Kunst

Müllerstraße 146 – 147
13353 Berlin

Leitung
Dr. Ute Müller-Tischler

T (030) 9018 33408
ute.mueller-tischler@ba-mitte.berlin.de

Künstlerische Leitung
Solvej Helweg Ovesen

Kuratorische Assistenz
Programmkoordination

Maja Smoszna
Tel (030) 9018–42386
pow@galeriewedding.de

Kuratorische Assistenz
Presse und Kommunikation

Malte Pieper
Tel (030) 9018–42385
presse@galeriewedding.de

Anmeldung Educationprogramm
T (030) 5059 0771
schule@jugend-im-museum.de

Führungen und Workshops
T (030) 9018 42386
post@galeriewedding.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 12 – 19 Uhr

Die Galerie ist barrierefrei zugänglich.
Der Eintritt ist frei.

www.galeriewedding.de
www.facebook.com/galeriewedding
www.instagram.com/galeriewedding

Verkehrsverbindungen
U6, U9 Leopoldplatz
Bus 142, 221, 247, 327 Leopoldplatz
Bus 120 Rathaus Wedding

Es befinden sich ausreichend Parkmöglichkeiten
in der Nähe der Galerie.

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