10. Dezember 2022 – 19. März 2023
Kunstmuseum Wolfsburg


Pressekonferenz: Donnerstag, 8. Dezember 2022, um 11.15 Uhr

Mit der Ausstellung Blow Up! Vom Wachsen der Dinge präsentiert das Kunstmuseum Wolfsburg vom
10. Dezember 2022 bis zum 19. März 2023 seine mehr als 70 Schenkungen aus jüngster Zeit. Wie ein Rhizom durchziehen die Ausstellung Blow Up! unterschiedlichste Themen unserer Zeit, die im weitesten Sinne Vom Wachsen der Dinge handeln.

„Mit den eindrucksvollen Erweiterungen der Sammlung steht auch das Wachsen der Museumssammlung selbst im Zentrum der Ausstellung. Die Arbeiten, die in den letzten beiden Jahren dank großzügiger Schenkungen zu uns ans Museum gekommen sind, unterstützen uns bei der strategischen Weiterentwicklung unserer Sammlung. Und wir freuen uns sehr, nun wichtige Positionen von Phyllida Barlow bis Jordan Wolfson in der Sammlung präsentieren zu können.“ so Dr. Andreas Beitin, Direktor Kunstmuseum Wolfsburg.

„Es ist einfach großartig, dass wir in dieser Zeit der knappen Mittel unsere Sammlung mit derart hochkarätigen Werken weiterentwickeln können. Hierzu zählt nicht nur Otto Pienes frühe pneumatische Skulptur Fleurs du Mal von 1969, sondern auch bemerkenswert viele Werke, die sich mit aktuellen gesellschaftskritischen und politischen Themen auseinandersetzen,“ freut sich Dr. Holger Broeker, Leiter der Sammlung und Kurator der Ausstellung.

„Neben der Möglichkeit, die bestehenden Sammlungspositionen zu vertiefen, ist es ein besonderes Privileg, dass sich unter den vielen neuen Schenkungen gleich mehrere Arbeiten sowie ganze Serien befinden, die es ermöglichen, das Werk der Künstler*innen in einem größeren Kontext zu zeigen,“ kommentiert Elena Engelbrechter, Kuratorin der Ausstellung. ­

Die Ausstellung ermöglicht überraschende Begegnungen mit Arbeiten von Phyllida Barlow und Gary Hill über Daniel Boudinet bis Adam Putman, von Rodney McMillian und Olga Koumoundouros bis zu Otto Piene und K.O. Götz. Mit ihrer breiten medialen Vielfalt eröffnen die Werke eine impulsgebende Auseinandersetzung mit psychologisch und gesellschaftlich aufgeladenen Räumen, Landschaften und Diskursen. Das Spiel mit unterschiedlichen Größen wie auch mit (maximaler) Distanz und (intimer) Nähe durchzieht die gesamte Ausstellung. Neben der Frage nach der Selbstverortung des Individuums zielt Blow Up! auf Kritik an gewachsenen gesellschaftlichen Strukturen und befragt das Konzept territorialer Grenzen, deren Überwindung oft mit dem Leben bezahlt wird.

Bildnachweis: Mariela Scafati, Tierra (Earth), 2021, Acryl auf Leinwand, Pullover, 70,5 x 63 x 102 cm, Schenkung Jochen und Christof Beutgen, Berlin © Scafati Mariela, Courtesy PSM Gallery, Foto: Marjorie Brunet Plaza


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