INS HIMMELSZELT ES LEUCHTET LEUCHTEND ROT
4. Mai – 9. August 2026
Temporary Gallery
Nie Pastille (mit Tom Hunter, Ewa Kuryluk und Molly Palmer)
Mit Kinderaktivitäten und Eröffnung unseres neuen Kinderraums:
Echoraum — was von Ausstellungen bleibt
Einen kuratorischen Text zur Ausstellung findet ihr hier.
Kinder ausdrücklich willkommen!
Wir freuen uns sehr, dass wir bei dieser Eröffnung besonders auch Familien mit Kindern begrüßen können. Ana Manhey wird für interessierte Kinder da sein und Aktivitäten begleiten — so können alle, groß und klein, die Eröffnung in ihrem eigenen Tempo genießen.
Unser neuer Kinderraum
Gleichzeitig mit der Ausstellung eröffnen wir auch einen neuen Raum in der Temporary Gallery, der hauptsächlich für Kinder gedacht ist — den Echoraum.
Es ist kein gewöhnlicher Kinderbereich. Er ist aus Überresten vergangener Ausstellungen zusammengesetzt — ein lebendiges Archiv der Geschichte unseres Hauses, das zum Anfassen, Erkunden und Nachdenken einlädt.
Was bleibt, wenn eine Ausstellung endet? Der Kinderraum stellt keine abgeschlossene Antwort bereit — sondern öffnet Fragen: Was war hier früher? Wer hat das gemacht? Was verändert sich mit der Zeit? Der Raum ist ein Ort für Kinder, aber auch eine Einladung an alle, über die Natur des Temporären nachzudenken.
Im Raum können die Kunstwerke entdeckt und bespielt werden. Darüber hinaus ist der Raum ein intimer Rückzugsort für Kinder, in dem sie toben, Wände und Boden bemalen und sich ausruhen können.
Der Echoraum beinhaltet Arbeiten von …
— Sofa, Poufs (Hamburger, Käse, Tomate), Schminke und Bär aus der mobilen Installation TV SERIES von Mateusz Okoński, Marta Sala und Dominika Szczałba-Żegleń (2019) — eine Installation, die von amerikanischen Fernsehserien der 80er und 90er inspiriert war und die Besucher*innen einlud, eigene Szenen zu inszenieren.
— Tisch und Bank aus der Ausstellung Embracing the Fold von Kinke Kooi und Roland Schimmel (2025) — Möbel, die von der Designerin Astrid Kajsa Nylander und dem Designer Pål Rodenius eigens für die Ausstellung entworfen wurden, als fadenförmige, modulare Sitzmöbel voller Wärme und Phantasie.
— Schlange von Bärbel Lange — ein großformatiger Vorhang, der als permanentes Werk der Galerie eine schützende, riesige Schlange über die Bühne des Ausstellungsraums ausbreitet. Lange schafft Wesen, die Orte und Menschen beschützen sollen.
— Smell — eine olfaktorische Installation von Janek Simon und Laurent-David Garnier aus der Ausstellung Heart of an Old Crocodile Exploding over a Small Town (2019). Der Geruch von verbranntem Schießpulver — unsichtbar, aber spürbar — erinnerte einst an eine mögliche Katastrophe. Im Kinderraum bleibt er als geisterhafter Gast aus der Vergangenheit.
— Mechanische Kuh von Luiza Proença, einst Teil der künstlerischen Parade Die allerschönsten Frauen sind die Frauen der Revolution (2023), kuratiert von Ines Doujak — ein Akt internationalistischer Solidarität mit Landverteidigerinnen aus aller Welt. Die Kuh zog damals durch die Straßen Kölns; jetzt steht sie im Raum und wartet auf neue Begegnungen.
— Ein Kostüm aus der Kostümwerkstatt — einem offenen Format, in dem Kölner Karneval künstlerisch und kritisch neu gedacht wurde, gemeinsam mit Künstlerinnen, Kostümbildnerinnen und Kindern.
— Ein Pouf aus der Ausstellung Cooking as Performance (2023) — eine Ausstellung über Kochen als performativen Akt, über Verbindung, Erinnerung und Gemeinschaft.
Verhaltenskodex in der Temporary Gallery:
Die Temporary Gallery will einen zugänglichen, verletzungsarmen und barrieresensiblen Raum als Grundlage für unser Miteinander schaffen. Wir tolerieren keine Form von Rassismus, Sexismus, Ableismus, Antisemitismus, Queer- und Transfeindlichkeit, oder anderweitig diskriminierendes, gewaltvolles Verhalten.
Alle Veranstaltungsteilnehmer*innen erklären sich mit unseren Verhaltensrichtlinien einverstanden. Alle Besucher*innen möchten sich in diesem Raum wohl und sicher fühlen. Deshalb dulden wir in keinster Weise übergriffges, grenzüberschreitendes und/oder diskriminierendes Verhalten und behalten uns bei Verstößen gegen unseren Verhaltenkodex (der auch im Raum sichtbar zu lesen sein wird) vor, Personen von der Veranstaltung auszuschließen. Solltet ihr euch unwohl fühlen oder übergriffiges Verhalten miterleben, wendet euch gerne an Lisa Klosterkötter.
Informationen zur Barrierefreiheit der Veranstaltungen:
Physischer Zugang: Die Ausstellungsräume sind stufenlos zugänglich, leider ist keine barrierefreie Toilette vorhanden. Das a&o Hostel, etwa 200 Meter von der Temporary Gallery entfernt, bietet barrierefreie Toiletten.
Kontakt: Bei weiteren Verständnisfragen, Bedarfen oder Zugangsvoraussetzungen, z.B. Abholservice von einer nahegelegenen Haltestelle, meldet Euch per Mail unter info@temporarygallery.org
Förderung und Unterstützung:
RheinEnergieStiftung
Kultur Kulturamt
Stadt Köln
Deltax contemporary
Hotel Chelsea
Bildnachweis: Ausstellungsplakat
Temporary Gallery
Zentrum für zeitgenössische Kunst
Centre for Contemporary Art
Mauritiuswall 35, D 50676 Köln
T +49 221 302 344 66
E info@temporarygallery.org
www.temporarygallery.org
Do—So 12—18 Uhr / Thu—Sun 12—6 p.m.
Eintritt frei / Free admission