30. Mai bis 27. September 2026
K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen


Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt die erste umfassende Einzelausstellung des Film- und Medienkünstlers Jon Rafman in Deutschland.

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt vom 30.5. bis 27.9.2026 im K21 die erste Einzelausstellung des international renommierten Künstlers Jon Rafman (*1981) in einem deutschen Museum. Die Ausstellung gibt einen Überblick über das seit 2008 entstehende Werk und stellt Rafman als einen wegweisenden Künstler des digitalen Zeitalters vor. Rafmans künstlerische Arbeiten handeln mit scharfem Blick und dunklem Humor davon, wie wir als Gesellschaft mit dem Internet und seinen ständigen Veränderungen umgehen. Anlässlich der Ausstellung erscheint eine erste monographische Publikation.
 
Für Susanne Gaensheimer, Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen gehört Jon Rafman zu den bedeutendsten Künstler*innen des digitalen Zeitalters: „Er macht Werke, die KI unter anderem als Medium benutzen und die Wirkungsmechanismen von KI auf den Menschen und die Gesellschaft kritisch reflektieren. Mit der ersten umfassenden Einzelausstellung des kanadischen Künstlers in Deutschland bringen wir zentrale Fragen des digitalen Zeitalters ins Museum: Wie verändern Internet und digitale Technologien unsere Gesellschaft?“
 
Jon Rafman wurde 1981 in Montreal geboren und lebt in Los Angeles. Nach dem Studium der Philosophie, Literatur und Film schloss er 2008 die Kunstschule des Art Institute Chicago ab. Rafmans künstlerische Praxis verbindet virtuos erzählte Geschichten mit fantastisch-grotesken Bildern und immersiven Rauminstallationen. Enthusiastisch und kritisch zugleich, nutzt er computergestützte Bildsprachen und greift neueste digitale Techniken auf. Ein medienarchäologisches Interesse zeigt sich in Rafmans Beschäftigung mit dem Schicksal virtueller Plattformen wie „Second Life“ oder seinem seit 2008 betriebenen Projekt „Nine Eyes of Google Street View“.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (dtsch./engl.) bei Hatje Cantz.
 
Die Ausstellung wird gefördert durch die Freunde der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, die Karen und Uwe Hollweg Stiftung und wird unterstützt von der LEAP Art Foundation.
 
Medienpartner der Ausstellung 
Monopol           

Medienpartner der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Bildnachweis: Jon Rafman. Dream Journal 2016-2019, 2019, Courtsey the artist and Sprüth Magers


Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

K20 Grabbeplatz
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40213 Düsseldorf

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