13. September 2024 bis 12. Januar 2025
Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig


Welche Spuren geologischer, politischer und sozialer Veränderungen finden sich unter der Stadt? In diesem Jahr realisiert die GfZK – Galerie für Zeitgenössische Kunst eine ortsbezogene Zusammenarbeit mit der in Rotterdam lebenden Künstlerin Lara Almarcegui. Seit Mitte der 1990er Jahre, einer Zeit des Bau-Booms und umfassender Stadterneuerung in Europa, beschäftigt sie sich mit Prozessen urbaner Transformation.

In Leipzig begibt sich Almarcegui am 26. April 2024 auf eine Großbaustelle. Während eines Tages lässt sie am Wilhelm-Leuschner-Platz die Arbeiten für den Neubau des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) pausieren. Sie werden in dem Moment gestoppt, in dem die tiefsten Schichten erreicht wurden. Die Künstlerin lädt die Öffentlichkeit dazu ein, gemeinsam mit ihr in der Baugrube die freigelegten materiellen und historischen Schichten der Stadt zu betrachten, bevor sie wieder bedeckt werden. Am Wilhelm-Leuschner-Platz, einem Ort der Transformation, befasst sich das Kunstwerk mit dem durch das Bauen hervorgerufenen städtischen Wandel.

Für die Präsentation des Projekts in der GfZK (13. September 2024 bis 12. Januar 2025) entsteht eine Videoarbeit sowie eine erweitere Recherche.

Termine:

26. April 2024, 13:30 Uhr
Begehung der Baustelle des Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) gemeinsam mit Lara Almarcegui, Realisierung ihres Kunstwerks Angehaltener Aushub Wilhelm-Leuschner-Platz, 04109 Leipzig (zwischen Brüder- und Windmühlenstraße)
Die Zahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt, Teilnahme nur nach Anmeldung unter welcome@gfzk.de möglich.

27. September 2024 bis 12. Januar 2025
Ausstellung, GfZK Villa
Lara Almarcegui lebt und arbeitet in Rotterdam. Sie hat Arbeiten für zahlreiche internationale Biennalen realisiert und Spanien auf der 55. Venedig Biennale (2013) vertreten. Sie wird von Ellen de Bruijne Projects in Amsterdam und Mor Charpentier, Paris, vertreten.

Zu Lara Almarceguis jüngsten Einzelausstellungen gehören Stopped Quarry, Ellen de Bruijne Projects, Amsterdam; Basalt, Ming Studio, Idaho (2022); Graves, Cen Centre d’Art la Panera, Lerida (2021); Lara Almarcegui. Deep Inside Out, Graphische Sammlung ETH, Zürich; Beton, CAIRN, Digne; Volcano of Agrás. Mining Rights, Museum IVAM, Valencia (2019); Gravel, Ellen de Bruijne Projects, Amsterdam (2018); Sand, Kunstverein Springhornhof ( 2017); Der Gips, Casino Luxembourg ( 2016); Kunsthaus Baselland; Museum Den Haag (2015); Mineral Rights, Galerie Ellen de Bruijne Projects, Amsterdam (2015); Gisement, Galerie Mor Charpentier, Paris; Underneath, Galerie Parra y Romero, Madrid; Spanischer Pavillon, 55. Venedig Biennale; CREDAC, Ivry sur Seine; MUSAC, León (2013).

Almarcegui war zudem in zahlreichen Gruppenausstellungen vertreten, darunter in Learning From the Earth, Art Safiental Biennale, Tenna; 14th Havana Biennial; Cycles, Architektur Triennale, Lisabon ( 2022); 5 Site Encounters, M+ Hongkong; Rabat Biennale (2019); Cuenca Biennale (2018); Lyon Biennale (2017), Wohnungsanfrage, HKW, Berlin (2015), Manifesta IX, Genk; TRACK, Gent (2012); Radical Nature, Barbican Art Centre London; Shenzhen Bi-city Biennale of Urbanism\Architecture; Athens Biennale of Contemporary Art (2009), Taipei Biennale; Gwuangyu Biennale (2008), Sharjah Biennale (2007), 27. São Paulo Biennale (2006), Seville Biennale (2006); Liverpool Biennale of Contemporary Art (2004).

Das Projekt Lara Almarcegui: Angehaltener Aushub ist eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde. Gefördert vom Mondriaan Fonds und der Botschaft des Königsreichs der Niederlande, Berlin, anlässlich des Gastauftritts des Königreichs der Niederlande auf der Leipziger Buchmesse 2024

Bildnachweis: Lara Almarcegui: Angehaltener Aushub


Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
Karl-Tauchnitz-Str. 11
04107 Leipzig
T: +49 (0)341-14 081 25
www.gfzk.de

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