22. Mai – 19. Juni 2022

Kunsthalle Rostock


Im Obergeschoss des Schaudepots der Kunsthalle Rostock werden noch bis zum 19. Juni 2022 Kunstwerke bekannter Künstler:innen unter dem Titel Meeresrauschen präsentiert. Die Begeisterung für die Schönheit der Meeresküsten inspiriert immer noch seit Jahrhunderten viele Künstler:innen.

Gemälde von Carl Lohse, Otto Nagel und Paul Wilhelm sowie Zeichnungen von Ernst Hassebrauk oder Erich Theodor Holtz waren in den letzten Jahren kaum in den Sammlungsausstellungen zu sehen. Bei der Zusammenstellung der Kunstwerke wurde von der Museologin besonderer Wert darauf gelegt, dass Rostocker und weitere Künstler:innen aus Mecklenburg-Vorpommern mit ihren eher selten gezeigten Werken vertreten sind.

Die Sammlungausstellung in der Kunsthalle Rostock umfasst 25 Werke, darunter Gemälde sowie Malereien und Zeichnungen auf Papier.

Das älteste Werk in der Ausstellung wurde im Jahr 1910 gemalt. Darauf ist eine größere Menschengruppe am Strand der Nordseeküste zu sehen. Das Bild von Paul Wilhelm (1886-1965) gehört zum Frühwerk des Künstlers.

Einen besonderen Reiz in der Ausstellung bilden die farbenfrohen Kunstwerke von Carl Lohne und Ernst Hassebrauk aus den 1950er Jahren. Der Expressionist Carl Lohse (1895-1965) schuf das Gemälde „Nach dem Fand“ in kräftiger Malweise im Jahre 1959. In seinem letzten Lebensjahren malte er farbenfrohe Gemälde und Zeichnungen von der Ostseeküste, die an seine frühen Arbeiten erinnern. Aus dem Jahr 1953 stammt die Gouache „Boote am Strand der Ostsee“ von Ernst Hassebrauk (1905-1974). Der Dresdner Maler zeigt fast skizzenhaft mit strahlenden Farben seine Sicht auf die Ostseeküste.

Das Gemälde „Blick aufs Haff im Herbst“ von Sabine Curio entstand 1990 und ist das jüngste Kunstwerk in der Ausstellung. Anfang der 1970er Jahre erhielt die Künstlerin Malunterricht bei Otto Niemeyer-Holstein, bevor sie Meisterschülerin an der Akademie der Künste in Berlin bei Wieland Förster wurde.

Bildnachweis: Carl Lohse, Nach dem Fang


Kunsthalle Rostock
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