9. März bis 14. Juli 2024

Kunsthalle Bremen


Pressekonferenz: 8. März um 11 Uhr

In einer großen Familienausstellung präsentiert die Kunsthalle Bremen vom 9. März bis 14. Juli
2024 eine umfangreiche Auswahl an Kunstwerken zum Thema „Wild!“. Wildheit schlummert in
uns allen. Als Neugeborene bringen wir sie ungebändigt zum Ausdruck. Mit jeder erlernten
sozialen Fertigkeit allerdings wird das Wilde in uns Stück für Stück überdeckt. Trotzdem
begleitet uns Wildheit ein Leben lang – im sozialen Miteinander, in unserem tiefsten Inneren, in
der Natur, die uns umgibt, und natürlich in der bildenden Kunst. Diese vier Aspekte spiegelt die
Ausstellung „Wild!“ in historischen wie zeitgenössischen Werken von Albrecht Dürer, Paula
Modersohn-Becker, Berthe Morisot, Diana Thater, Raymond Pettibon, Asta Gröting und vielen mehr.
Die Themengruppen wie Kindheit, Träume, Tiere und Natur sowie Kunst, die auf „wilde Art“
entstanden ist, werden in der spektakulären wie kind- und familiengerechten Inszenierung „Wild!“ ab.

Die Themengruppen wie Kindheit, Träume, Tiere und Natur sowie Kunst, die auf „wilde Art“
entstanden ist, werden in der spektakulären wie kind- und familiengerechten Inszenierung „Wild!“ ab.
Im Mittelpunkt des Alten Studiensaals des Kupferstichkabinetts steht Albrecht Dürers „Rhinocerus“:
Erstmals werden die sieben Druckgraphiken mit diesem Motiv aus der Sammlung der Kunsthalle
Bremen zusammen ausgestellt, darunter zwei Versionen von Dürer selbst. Ausgehend von dem
historischen Nashorn, das der Künstler vor über 500 Jahren darstellte, werden auch Natur-, Tier- und
Artenschutz thematisiert. Ebenso zeigt der Raum auf, wie sich Künstler*innen dafür einsetzen und wie
wir uns engagieren können.

Die Ausstellungsräume im Neubau zeigen großformatige Kunstwerke, die wild gemalt, gezeichnet,
gerissen, gekleckst oder gespritzt wurden oder durch Feuer und Rauch entstanden sind. Unter anderem
sind Nam June Paiks Krawatten-Zeichnung, John Cages Rauchaquarelle oder Dieter Roths mit
Schokolade überzogene Strandlandschaft zu sehen.

Bilder von schlafenden Kindern führen in einen Raum voller wilder Traum-Motive unter anderem von
Caspar David Friedrich, Katsushika Hokusai oder Joan Mirò. Ein Traumzelt, an dessen Wänden sich
Schattenrisse von Motiven der Ausstellung bewegen, lädt zum Ausruhen und Innehalten ein. Das Zelt
ist eine Kooperation mit dem kek Kindermuseum.
Die raumfüllende Videoinstallation „Delphine“ der amerikanischen Künstlerin Diana Thater vereint
die verschiedenen Themen der Ausstellung und bildet gleichzeitig einen weiteren Ruhepunkt inmitten
der Ausstellung.

Bildnachweis: Joan Miro. Die Geburt des Tages. 1968.


Kunsthalle Bremen

Am Wall 207

28195 Bremen

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