11. Juni – 24. Juli 2022

Kunstverein Freiburg


Objekte erzählen Geschichten und von Orten, rufen Erinnerungen hervor und initiieren Begegnungen. Angeregt durch die Idee, sich in Vorstellungs- und Lebenswelten Anderer hineinzudenken, verfolgt der Künstler Alex Ayed eine experimentelle und explorative Vorgehensweise mit unvorhersehbarem Ausgang. In einem Zustand des Improvisierten und Chaotischen werden ausrangierte, gesuchte, geschenkte und neu gefertigte Objekte in Assemblagen und räumlichen Installationen zusammengeführt.

Ihrem Kontext und ihrer Zeit entnommen, entziehen sich Ayeds Arbeiten mit verblassten und unterbrochenen Spuren eindeutigen Zuschreibungen und lassen doch neue entstehen: Zusammenhänge zwischen dem Versprechen und dessen einlösender Handlung, Orten und Personen, dem Verborgenen und Offensichtlichen werden erahnt, imaginiert, erforscht und erinnert. Ayeds Ausstellung haftet ein merkliches Moment des Flüchtigen an, was sich durch eine taktile und scheinbar provisorische Beschaffenheit zu äußern vermag. Sie ist demnach weder Ankunfts- noch Endpunkt – stattdessen ein poetisch-vager Ausblick auf all das, was noch kommen kann. Alex Ayed (*1989, FR) lebt und arbeitet in Frankreich und Tunesien.

Ausgewählte Einzelausstellungen: Laws of Confusion, gemeinsam mit Lydia Ourahmane, The Renaissance Society, Chicago, US, 2021; TRANSUMANZA, Galleria Zero, Mailand, IT, 2021; Roaring Forties, Galerie Balice Hertling, Paris, FR, 2020; Soap Opera, B7l9 Art Station, Tunis, TN, 2019.
Ausgewählte Gruppenausstellungen: Tactics of Augmented Dreams, Fondation D’entreprise Hermes Brüssel, BL, 2022; Soft Water and Hard Stone, New Museum Triennial, New York, US, 2021; Risquons-Tout, WIELS Contemporary Art Centre, Brüssel, BL, 2020.

Bildnachweis: Alex Ayed, Ausstellungsankündigung des Kunstverein Freiburg


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