FRANZ MARC „DIE SUCHE NACH EINER BESSEREN WELT“
12. September 2026 – 24. Januar 2027
K20, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Pressevorbesichtigung: 10.9.2026, ab 10 Uhr im K20
Pressekonferenz: 10.9.2026, 11 Uhr im K20
Eröffnung: 11.9.2026, 19 – 22 Uhr im K20
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen präsentiert die erste umfassende Ausstellung des Expressionisten und Mitbegründers des Blauen Reiter Franz Marc (1880–1916) und damit die erste umfangreiche Einzelausstellung zu seinem Werk in einem deutschen Museum seit über 20 Jahren.
Leuchtende Farben, berührende Themen und weltberühmte Tierbilder – was macht die Kunst von Franz Marc (1880–1916) bis heute so faszinierend? Die Ausstellung Franz Marc. Die Suche nach einer besseren Welt im K20 lädt dazu ein, Leben und Werk dieses herausragenden Künstlers neu zu entdecken. Bis zum 24.1.2027 bietet sich die einmalige Gelegenheit, Meisterwerke aus allen Schaffensphasen Franz Marcs an einem Ort zu erleben.
Dank der Unterstützung zahlreicher nationaler und internationaler öffentlicher wie privater Leihgeber*innen konnten über 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier zusammengeführt werden. Die Ausstellung zeichnet das nur wenige Jahre währende, aber außerordentlich produktive Schaffen des Künstlers in seiner ganzen Vielfalt nach – von den frühen Arbeiten bis zu den späten, wegweisenden, zunehmend abstrakten Kompositionen. Zu den Höhepunkten zählen Marcs ikonische Tierbilder und eindrucksvolle Naturdarstellungen, die zu den berühmtesten Werken der klassischen Moderne gehören.
Die Ausstellung Franz Marc. Die Suche nach einer besseren Welt lädt dazu ein, Franz Marc neu zu entdecken: Sie zeigt, wie eng der Künstler in die pulsierende Kunst- und Kulturszene vor dem Ersten Weltkrieg eingebunden war – und wie beeindruckend vielfältig sich sein Werk zwischen 1905 und 1914 entwickelte. Von den frühen Tierdarstellungen bis zu den kubistisch inspirierten Abstraktionen zeichnet die Ausstellung den Weg eines Suchenden nach – eines Künstlers, der sich in einer vom Fortschrittsglauben geprägten Zeit nach einem irdischen Paradies sehnte. Seine Bilder waren für Marc Enklaven der Harmonie, aber auch Entwürfe einer neuen, ideellen Welt, mit denen er gegen die Rationalisierung und Technisierung der Umwelt und die geistige Verflachung der Gesellschaft ankämpfte.
Suchender. Wie der Titel Die Suche nach einer besseren Welt andeutet, reagiert die Ausstellung auf ein damals wie heute sehr präsentes Bedürfnis nach Frieden und einem Leben im Einklang mit der Natur. Für Franz Marc war diese Suche zugleich die Auseinandersetzung mit seiner eigenen künstlerischen Identität. In knapp acht Jahren durchlief er vom Postimpressionismus bis zur Abstraktion nahezu das gesamte Spektrum der modernen Kunstentwicklung. Die Ausstellung verfolgt die wechselnden Motive und Malstile, macht die überraschenden Brüche und fortwährenden Zweifel sichtbar, die sein Werk prägen, und eröffnet neue Einblicke in Marcs Haltung zu den gesellschaftlichen Umwälzungen und zum heraufziehenden Krieg.
Franz Marcs (geb. 8.2.1880 in München, gest. 4.3.1916 in Braquis bei Verdun, Frankreich) künstlerischer Weg begann an der Münchner Akademie, wo er sich zunächst mit dem Naturalismus und dem Jugendstil auseinandersetzte. Die Freundschaft mit dem Schweizer Tiermaler Jean-Bloé Niestlé (1884 – 1942) ab 1905 bekräftigte und fokussierte sein Interesse auf die Darstellung von Tiermotiven. Dabei ging es Marc weniger um die naturalistische Wiedergabe, sondern um das Begreifen des inneren Wesens der Tiere. Die Tiere zu malen, „wie sie selbst die Welt ansehen und ihr Sein fühlen“ (Briefe, 8.4.1915), beschreibt Marc selbst als seinen primären Ansatz. Die Tierbilder gründen auf einem pantheistischen Weltbild, das die Tiere als Verkörperung einer für den Menschen verlorenen Göttlichkeit versteht.
1903 und 1907 reiste Marc nach Paris und studierte im Louvre alte und neue französische Kunst. Vor allem der Postimpressionismus, der Fauvismus und insbesondere Maler wie Vincent Van Gogh (1853–1890) und Paul Gauguin (1848–1903) zogen ihn in den Bann. Ab 1908 veränderte sich Marcs Verständnis von Komposition und Farbe grundlegend. Diese war für Marc nicht nur ein Mittel der Ausdruckssteigerung, sondern besaß eine tiefere symbolische Bedeutung. Auf der Basis von u.a. Wolfgang von Goethes Farbenlehre, entwickelte er eine eigene Theorie der Farben: Gelb verkörpert Weiblichkeit, Sanftmut und Sinnlichkeit, Rot das Brutale, Erdgebundene, Blau das Geistige, Intellektuelle und Männliche. Mit dieser kontrastreichen – expressionistischen – Leitidee der Farben strebte Marc danach, metaphysische Dimensionen in seinen Bildern sichtbar zu machen.
Abstraktion. Eine gemeinsame Reise mit dem Freund und Mitstreiter August Macke (1887–1914) nach Paris 1912, bei der sie Robert Delaunay (1885–1941) und Sonia Delaunay (1885–1979) zweimal besuchten, bewirkte einen Quantensprung in der Malerei der beiden Künstler. Zwar kannte Franz Marc seit 1910 kubistische Werke von Georges Braque (1882–1963) und Pablo Picasso (1881–1973), doch es waren die lichtdurchfluteten, kristallinen Fensterbilder von Robert Delaunay, die ihn zu den eigenen prismatischen Bildkompositionen inspirierten.
In den Monaten vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde die harmonische Verschmelzung von Tier und Natur, die Marcs Schaffen bis dahin dominiert hatte, durch eine zunehmend abstrakte Bildsprache ersetzt. Schon ab 1913 begann das Tiermotiv seine vorrangige Bedeutung bei der Suche nach einer besseren Welt zu verlieren. Eine Reise ins gesellschaftlich und politisch zerrissenen Südtirol bewirkte, dass sich die ehemals harmonischen Landschaftsvisionen zu dystopischen Szenerien mit einsamen, ausgemergelten Tierkreaturen verkehrten. Werke wie Das arme Land Tirol, 1913, aber auch Kämpfende Formen und Zerbrochene Formen aus dem Jahr 1914 spiegeln Marcs inneren Aufruhr und den Zwiespalt der Gefühle angesichts der sich anbahnenden tiefgreifenden Zeitenwende und der zunehmenden Kriegsgefahr.
Verbindungen und Gruppierungen. Trotz seines zurückgezogenen Lebens im Münchner Voralpenland war Franz Marc kein introvertierter Künstler. Der Maler von Tiermotiven war vielmehr ein kritischer Geist, der bereit war, in künstlerischen Debatten klare Positionen zu vertreten und der Konflikte nicht scheute. Mit größter Souveränität und Kenntnis agierte Marc als `Botschafter des Blauen Reiter´ im Umgang mit Künstlerkolleginnen, Sammlerinnen und Galerist*innen. Seine umfassende akademische Bildung – ein Studium der Literatur- und Sprachwissenschaften – und seine zweisprachige Erziehung durch seine Elsässer Mutter prägten ihn ebenso wie seine intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst, für die er sich in programmatischen Texten leidenschaftlich einsetzte.
Franz Marc pflegte intensive Freundschaften und künstlerischen Austausch. Neben Niestlé war es vor allem August Macke, der ab 1910 sein enger Freund und Gesprächspartner wurde. Mit ihm tauschte sich Marc in Briefen und Gesprächen über künstlerische Fragen aus, sie diskutierten über Farbsymbolik und neue Ausdrucksformen. Mackes Einfluss war spürbar, als Marc begann, seine expressive Farbpalette und flächige Kompositionen auszubauen. Als Mitglied der Neuen Münchner Künstlervereinigung lernte er Anfang 1911 Marianne von Werefkin (1860–1938), Gabriele Münter (1877–1962), Alexej von Jawlensky (1864–1941), Arnold Schönberg (1874–1951) und Wassily Kandinsky (1866–1944) kennen, mit dem er Ende 1911 die Redaktionsgemeinschaft des Blauen Reiter gründete.
Auch die Berliner Künstlerin Maria Franck (1876–1955), die Marc 1905 kennenlernte und 1913 heiratete, spielte eine bedeutende Rolle in seiner künstlerischen Entwicklung. Sie war nicht nur Muse und Vertraute, sondern auch eine Partnerin, die ihn intellektuell unterstützte. Ihre gemeinsamen Reisen und ihr reger Austausch mit Gleichgesinnten stärkten Marcs Überzeugung, dass Kunst nicht nur eine individuelle Ausdrucksform, sondern auch ein kollektiver Prozess ist.
Entsprechend arbeitete Marc daran, sein Netzwerk weit über München hinaus auszubauen. Es erstreckte sich nach Berlin, Bonn und Paris. Zu seinen wichtigsten Kontakten zählten der Berliner Sammler Bernhard Köhler (1849–1927) sen. und Herwarth Walden (1878–1941), Begründer der Zeitschrift Der Sturm. Beim Ersten Deutschen Kunstsalon, den Walden 1913 initiierte, beriet Marc bei der Auswahl der Künstlerinnen und der Gestaltung der Hängung. Walden präsentierte Marcs Werke nicht nur in Deutschland, sondern brachte sie auch nach Paris, wo sie in der Galerie von Daniel-Henry Kahnweiler (1884–1979) und Ambroise Vollard (1866–1939) stießen auf großes Interesse. Franz Marc (1880–1916) schätzte den Austausch mit Galeristen und Künstlerinnen und war sich über den Einfluss auf sein eigenes Kunstschaffen bewusst. Zu den besonderen Freundschaften, die Marc pflegte, gehörten zudem die mit Else Lasker-Schüler (1869–1945), Alfred Kubin (1877–1959) und Paul Klee (1879–1940).
Ausstellungsaufbau. Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung Franz Marcs in einer chronologischen Hängung mit thematischen Schwerpunkten nach. Die Gruppen und Netzwerke, in denen sich Franz Marc bewegte, werden in einem besonderen Raum der Ausstellung präsentiert. Arbeiten aus dem Kreis des Blauen Reiter etwa von Wassily Kandinsky, Paul Klee, Maria Franck, August Macke und von Robert Delaunay werden dort zu sehen sein. Die Werke entstammen aus dem eigenen Sammlungsbestand und visualisieren das künstlerische Umfeld, in dem Marc sein Werk geschaffen hat.
Ausgangspunkt der Ausstellung ist das Gemälde Drei Katzen, 1913, von Franz Marc, das sich im Besitz der Kunstsammlung befindet. Das wichtige Gemälde wurde von dem damaligen Direktor Werner Schmalenbach 1973 angekauft. Drei Katzen stammt aus der Spätphase des Künstlers und zeigt die Tiere kompositorisch eingebunden in die sie umgebende Natur. Auf signifikante Weise verdeutlicht es den Übergang von der romantischen Tiermalerei zur Abstraktion.
Kuratorin: Susanne Meyer-Büser
Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, und dem Kunstmuseum Bern.
Kulturerlebnisse möglichst allen Menschen zugänglich zu machen, ist die Motivation und das Ziel des Engagements der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Ausstellungsförderung zu Franz Marc. Die Suche nach einer besseren Welt wird getragen von der Sparkassen Kulturstiftung Rheinland, der Stadtsparkasse Düsseldorf und dem Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.
Gefördert durch die Freunde der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.
Medienpartner der Ausstellung:
Weltkunst
Medienpartner der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein Westfalen
Rahmenprogramm zur Ausstellung
Eröffnung
Freitag, 11.9., 19 – 22 Uhr / K20 / freier Eintritt
Zur Eröffnung der Ausstellung im K20 laden wir Sie herzlich ein.
SNEAK PEEK – Preview für junge Erwachsene
Freitag / 11.9., 16 – 17.30 Uhr
Eintritt frei mit Studierenden- oder Schüler*innenausweis
Für die Sneak Peek konnte Anja Schwanhäußer, Anthropologin mit Schwerpunkt Popkultur, gewonnen werden, die Marcs Tierbilder und insbesondere die Pferdedarstellungen zum Anlass nimmt, über die jugendkulturelle Figur der „Pferdemädchen“ zu sprechen.
Katalog zur Ausstellung
Franz Marc. Die Suche nach einer besseren Welt
Herausgegeben von Susanne Gaensheimer und Susanne Meyer-Büser für die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Nina Zimmer und Livia Wermuth für das Kunstmuseum Bern, Hatje Cantz Verlag, Berlin. Deutsche und englische Ausgabe, 200 Seiten; Euro 39,-
Der Katalog ist ab dem 11.9.2026 erhältlich.
Felix Kammerer spricht den Audioguide zur großen Franz Marc Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Mit Felix Kammerer (1995) durch die Ausstellung „Franz Marc. Die Suche nach einer besseren Welt“: Der österreichische Schauspieler und Ensemblemitglied des Burgtheaters Wien hat den Audioguide zur Ausstellung eingesprochen. Internationale Bekanntheit erlangte Kammerer mit der Hauptrolle in dem Film Im Westen nichts Neues, der 2023 mit dem Oscar als Bester internationaler Film sowie zahlreichen weiteren internationalen Filmpreisen ausgezeichnet wurde. In der eindrucksvollen Verfilmung von Erich Maria Remarques weltberühmtem Antikriegsroman verkörpert Kammerer einen jungen deutschen Soldaten, der im Ersten Weltkrieg an der Westfront die grausame und sinnlose Realität des Krieges erlebt.
Kostenfreier Audioguide – exklusiv zum Eintrittsticket erhältlich!
In rund 40 Minuten bietet der kostenfreie Audioguide einen kompakten Überblick über die zentralen Werke und Themen der Ausstellung. Er begleitet Besucherinnen durch Franz Marcs künstlerische Entwicklung – von seinen frühen Arbeiten über die prägenden Jahre des Blauen Reiter bis hin zu seinen wegweisenden Werken der klassischen Moderne – und vermittelt spannende Hintergründe zu Gesellschaft und Leben der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.
Der Audioguide ist in deutscher, englischer und einfacher Sprache (Deutsch) verfügbar und lässt sich bequem über einen QR-Code mit dem eigenen Smartphone abrufen. Die Mitnahme eigener Kopfhörer wird empfohlen.
Felix Kammerer wurde 1995 in Wien geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Erste Bühnenerfahrung sammelte er im Jungen Ensemble Hörbiger, bevor er an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin studierte. Noch während seiner Ausbildung stand er an renommierten Berliner Bühnen auf der Bühne. Seit 2019 ist er Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Für seine Darstellung des Luke in dem Stück Moskitos am Akademietheater wurde er 2022 mit dem Nestroy Theaterpreis in der Kategorie Bester Nachwuchs ausgezeichnet.
Seinen internationalen Durchbruch feierte er 2022 mit seiner ersten Film-Rolle als Hauptdarsteller in der Verfilmung des weltberühmten Romans Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque (Regie: Edward Berger). Für seine eindrucksvolle Darstellung des jungen Soldaten Paul Bäumer wurde er 2023 mit dem Deutschen Filmpreis als Bester Hauptdarsteller sowie mit einem Bambi ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde er von Die Presse und dem ORF zum „Österreicher des Jahres“ gewählt und stand auf der Shortlist für eine BAFTA-Nominierung. Zuletzt war er in Ron Howards EDEN (2024) zu sehen und in der Neuverfilmung von Mary Shelleys Frankenstein unter der Regie von Guillermo del Toro zu sehen.
Felix Kammerer ist Mitglied der Europäischen und der Deutschen Filmakademie. Er lebt mit seiner Familie in Wien.
Vermittlungsangebot zur Ausstellung
Das Vermittlungsprogramm greift das Verhältnis von Mensch und Natur und die Sehnsucht nach anderen Formen des Zusammenlebens als zentrale Themen der Ausstellung auf und stellt einen Gegenwartsbezug her. Aktuelle Ausprägungen der Natursehnsucht werden ebenso angesprochen wie die Rolle des Menschen im Ökosystem und die soziale Konstruktion des Naturbegriffs.
Einen ersten Zugang zur Ausstellung bieten Wandtexte in deutscher, englischer und einfacher Sprache sowie ein regelmäßiges Führungsangebot auf Deutsch, Englisch, Französisch, in einfacher Sprache und Deutscher Gebärdensprache und auf Anfrage buchbare Führungen in weiteren Sprachen.
Dialogführungen mit Fachleuten beispielsweise aus dem Tierfilm, der Botanik und den Human Animal Studies bringen die Werke über den Kunstkontext hinaus einem breiten Publikum nahe.
Marcs internationale Freundschaften und künstlerische Netzwerke sind Thema in Lesungen der Bibliothek und im Buch:Klub für 16- bis 26-Jährige, der im November das Thema „Franz und Freunde“ haben wird.
Waldbaden mit Franz Marc
Ein Outreach-Projekt verbindet den Museumsbesuch mit dem Naturerlebnis und lädt zum Waldbaden im Grafenberger Wald und anschließender eigener kreativer Praxis in den Studios des Museums ein.
Kinder- und Familienangebote
Workshops für Kinder vermitteln Arbeitsprozesse und künstlerische Techniken Marcs. Mit regelmäßigen Wochenend-Workshops und Angeboten für Schulklassen wird auch Kindern und Jugendlichen Marcs Themenwelt und Bildsprache nahegebracht. In einer Ferienakademie in den Herbstferien beobachten die Kinder Tiere im Park und zeichnen, malen und drucken anschließend ihre Erlebnisse. In einer weiteren steht Marcs Umgang mit Farbe im Mittelpunkt eigener malerischer Experimente. Zur Ausstellung erscheint ein Kindermedium, mit dem Kinder beim Ausstellungsbesuch Rätsel lösen, Tiere entdecken und spielerisch Franz Marcs Kunst kennenlernen können.
Sonderöffnungszeiten für Kitagruppen und Schulklassen
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen bietet für Kitagruppen und Schulklassen Sonderöffnungszeiten an und ein Besuch ist nach Voranmeldung bereits ab 10 Uhr von Di – Fr möglich.
Bildnachweis: Franz Marc, Fuchs (Blauschwarzer Fuchs), 1911, Öl auf Leinwand, 50 x 63,5 cm, Von der Heydt-Museum Wuppertal, Foto: Medienzentrum Wuppertal
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