25. Februar bis 16. Juni 2024

Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen


Eröffnung: 24. Februar um 18 Uhr

Frauen wurden in der Geschichte der Kunst systematisch übergangen, ausgeklammert oder zum Einzelfall erklärt. Vielfach entdecken derzeit zahlreiche internationale Museen Künstlerinnen vom Mittelalter bis in die Moderne neu und würdigen ihren Anteil an der Entwicklung der Malerei.

Viele ihrer hochkarätigen Werke hingen bisher ungesehen in Museumsdepots. Das Arp Museum zeigt in Kooperation mit dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid eine umfassende Schau mit Arbeiten von 46 Malerinnen aus bedeutenden europäischen Museen und Privatsammlungen.

Die Ausstellung präsentiert nicht nur die in ihrer Zeit gefeierten Künstlerinnen wie Artemisia Gentileschi, Élisabeth Vigée-Le Brun oder Mary Cassatt sondern auch neu zu entdeckende Meisterinnen. Sie alle trotzten den erschwerten Arbeitsbedingungen und fanden eigene künstlerische Wege.

Das Spektrum reicht von mittelalterlichen Buchmalerinnen aus Nonnenklöstern über Künstlerinnen der Barockzeit, die in der väterlichen Werkstatt lernten, bis hin zu den Wegbereiterinnen der Moderne, die früh für ihren gleichberechtigten Platz einstanden.

Bildnachweis: Fede Galizia, Judith und Holofernes, 1601–10 © Palacio Real de La Granja de San Ildefonso, Segovia, Patrimonio Nacional.


Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Hans-Arp-Allee 1
53424 Remagen

Tel +49 2228 94 25-39/-0
Fax +49 2228 94 25-21
E-Mail info@arpmuseum.org

Web: www.arpmuseum.de

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