10. März bis 5. Mai 2024

Stadtmuseum Oldenburg


Pressevorbesichtigung: 8. März um 11 Uhr

Die Carl von Ossietzky Universität feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Was hat die Universität und die Menschen an der Uni in den letzten fünf Jahrzehnten bewegt? Danach fragt die Ausstellung „Protest.bewegt.Uni“, die vom 10. März bis 5. Mai im ehemaligen Lehrerseminar in der Peterstraße 42 zu sehen ist. Darin werden Proteste und politische Bewegungen an der Universität von ihrer Gründung 1973 bis heute in ihren vielen Facetten beleuchtet.

Die Universität Oldenburg wurde als sogenannte Reformuniversität gegründet. Ziel war es, eine demokratische, kritische und weniger hierarchische Hochschule aufzubauen, die die Freiheit der Wissenschaft betont und allen offen steht. – Das sorgte beim Oldenburger Bürgertum, das sich eher eine Universität nach alten Vorbildern wünschte, für Befremden. Sichtbar wurde dies schnell beim Streit um die Namensgebung. Proteste lassen sich als treibende Kraft für Wandel, Fortschritt und Entwicklung der Universität verstehen. Ein Blick auf die Protestkulturen in 50 Jahre Unigeschichte zeigt, dass Studierende und Mitarbeitende gleichermaßen die Uni auf unterschiedlichste Weise mitgestaltet und bewegt haben.

In der Ausstellung werden Schlüsselthemen der Proteste, wie Klima, Gleichberechtigung, internationale Fragen sowie Universitätsstrukturen aufgegriffen und als ein vielschichtiges Bild universitärer Protestkulturen dargestellt. Mit Fotografien und Objekten sowie Interviews mit an den Protesten beteiligten Personen zeigt die Ausstellung, welche Themen die Menschen an der Universität bewegt haben, wie sich die Formen von Protesten gewandelt haben und was sie bewirken konnten.

Die Ausstellung wurde von einer Gruppe von zehn Studierenden der Masterstudiengänge Museum und Ausstellung sowie Kulturanalysen in Kooperation mit dem Stadtmuseum Oldenburg und unter Beteiligung des Universitätsarchivs erarbeitet und gestaltet. 

Begleitet wird die Ausstellung von einem ausgewählten Rahmenprogramm. Bei einer Podiumsdiskussion am Freitag, 15. März, 18 Uhr sprechen Vertretende der Universität und der Oldenburger Museumslandschaft über die Vereinbarkeit von Aktivismus und Museumsarbeit. Bei einem Workshop am Samstag, 23. März, können ab 15 Uhr eigene Protestplakate gestaltet werden und an Sonntagen führen die Kurator*innen jeweils um 15 Uhr durch die Ausstellung.

Bildnachweis: Demonstration von Befürworterinnen und Befürwortern der Gründung einer Reformuniversität in Oldenburg in der Langen Straße in Oldenburg, Dezember 1971. Foto: Stadtmuseum Oldenburg/Günter Nordhausen.


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