Bastian Hoffman
Jürgen
2013
24 x 24 x 108 cm

mostbet

Objekte, Ereignisse und Ausprägungen des Alltags sowie das Spiel der gedanklichen Manipulation spielen eine Schlüsselrolle im Werk von Bastian Hoffmann. Am Anfang steht  die experimentellen Suche nach den unbekannten Möglichkeitsformen eines Dinges oder eines Gedankens.
Zur Hinterfragung des Objektes löst Hoffmann es aus der Gewöhnlichkeit heraus, um die
Grundlage des entsprechenden Phänomens zu erfragen. Steine, Holzlatten und Pfützen
werden zu Gegenständen der Analyse sowie der Reflexion. Bedeutungsebenen, die im
Alltag unbeachtet bleiben, werden neu wahrgenommen.

Jürgen. Ein Stein schwebt über einem Sockel.
Das schwerelos schwebende und sich leicht drehende Basaltmassiv scheint wie ein material gewordenes Fragment aus dem Kosmos von Bastian Hoffmann. In dieser Vorstellung vereinen sich Aspekte der Illusion mit den Taschenspielertricks der Bildhauerei.  Dabei geht der Prozess der Veranschaulichung spielerisch mit dem mwechselseitigen Verhältnis von Idee/Utopie und Realisation um.
Denn in Wirklichkeit handelt es sich nur scheinbar um einen herkömmlichen weißen Museumssockel und gefundenen Steinbrocken.