verlängert bis zum 23. Januar 2022

Württembergischer Kunstverein Stuttgart


Erstmals in Deutschland zeigt die Ausstellung Banu Cennetoğlus für die documenta 14 geschaffene und damals nur in Athen präsentierte Skulptur Gurbet’s Diary (27.07.1995–08.10.1997): eine Bibliothek aus 145 lithografischen Kalksteinplatten, auf denen Auszüge aus den Tagebüchern der kurdischen Journalistin und Freiheitskämpferin Gurbetelli Ersöz in Spiegelschrift aufgebracht sind – bereit, jederzeit daraus ein Buch zu drucken.  

Techniken des Werdens zeigt überdies die bislang umfangreichste Auswahl von Philipp Guflers Quilts, einer 2013 begonnenen, andauernden Serie von aktuell 45 mehrlagigen Textilarbeiten, die jeweils einer oder mehreren queeren Persönlichkeiten, Zeitschriften oder Räumen gewidmet sind und von Magnus Hirschfeld bis Lana Kaiser reichen.  

Bereits zum zweiten Mal zeigt die Ausstellungsreihe Actually, the Dead Are Not Dead  Werke der Künstlerin Sunaura Taylor, die mit ihren kritischen Interventionen in medizinische Publikationen vertreten ist.

Eine umfangreiche Präsentation von Werken der britischen Künstlerin Jo Spence, die mit Projekten wie Remodelling Photohistory oder Ansätzen wie der Fototherapie zu den wichtigsten Erneuer:innen der Dokumentarfotografie in den 1970er und 1980er Jahren zählt, entstand im Dialog mit Werken der Künstlerin Eva Egermann

Techniken des Werdens ist der dritte und abschließende Teil der Ausstellungsreihe Actually, the Dead Are Not Dead, die wiederum als Fortführung der Bergen Assembly 2019, einer Triennale für zeitgenössische Kunst in Norwegen, entstand. Die aktuelle Ausstellung legt den Fokus auf Funktionen und Wirkungsweisen von Institutionen und Infrastrukturen. 

Bildnachweis: Suntag Noh, Vertigo: Samsung, 2019–2021


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