Literarische Begegnungen zwischen Tanz, Bildender Kunst und Philosophie 

Eine Kooperation zwischen dem Deutschen Tanzarchiv Köln, Kolumba und tanz.köln

Encounters#1 (ab Freitag, 26. März 2021 ab 20 Uhr auf den Webseiten der Partner: www.deutschestanzarchiv.de)

Im Rahmen der Kolumba-Jahresausstellung zum Thema Kunst und Choreographie kommt es zu ungewöhnlichen literarischen Begegnungen zwischen Tanz, Bildender Kunst, Philosophie, Literatur und Film. In Form einer performativen Text- und Filmmontage treffen in der ersten Folge die Tänzerin Isadora Duncan, der Philosoph Friedrich Nietzsche und der Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal aufeinander – stellvertretend für den ästhetischen Aufbruch in Tanz, Literatur und Philosophie zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Inspirationsquelle für Isadora Duncan waren nicht zuletzt die Museen, die die junge amerikanische Tänzerin gemeinsam mit ihrem Bruder nach ihrer Ankunft in London 1899 und ein Jahr später in Paris besuchte – auf der Suche nach dem ‚Tanz der Zukunft‘: »… wir hielten uns im Zimmer für griechische Keramik so lange auf, dass der Wärter Verdacht schöpfte. Als ich ihm dann pantomimisch zu erklären versuchte, ich sei nur hergekommen, um zu tanzen, glaubte er offenbar, harmlose Narren vor sich zu haben und ließ uns in Frieden.« (Isadora Duncan: Memoiren, 1928)

Fortgesetzt wird die Reihe mit Begegnungen und Texten weiterer Künstler*innen der 1920er und 1930er Jahre, darunter der Ausnahmetänzer Waslaw Nijinsky, der Impresario Serge Diaghilew, der Komponist Igor Strawinsky und der Maler Ernst Ludwig Kirchner. Montiert und arrangiert werden die Begegnungen von Thomas Thorausch, dem Stellvertretenden Leiter des Deutschen Tanzarchivs Köln, gesprochen von Nicola Gründel und Nicolas Lehni (Schauspiel Köln) und filmisch in Szene gesetzt von Mütze Media.

Bildnachweis: Filmstill Encounters#1


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